Mit Flutlicht
Der OFV erhält zwei weitere Spielfelder mit Rasen- und Kunstrasenbelag: Das bisherige Gelände werde somit 1:1 ersetzt, unterstreicht Sportbürgermeister Hans-Peter Kopp. Die Gesamtanlage wird eingefasst, terrassiert und mit Sitzmöglichkeiten versehen – Martini spricht von einer „schönen Anmutung“. Das Areal mit dem in die Jahre gekommenen Karl-Heitz-Stadion an der Badstraße soll für die Landesgartenschau 2032 umgestaltet werden. Alle neuen Anlagen werden mit Flutlicht ausgestattet – das gab es bislang nicht. Das Funktionsgebäude ist eingeschossig und ebenfalls ebenerdig erreichbar. Um den Gesamtkomplex der Sportanlagen wird eine Finnenbahn geführt, auf der Lauffreudige ihre Runden drehen können. Zu den öffentlichen Sport- und Bewegungsangeboten gehören eine Anlage für Körpergewichtsübungen, Attraktionen speziell für Kinder und Jugendliche sowie ein Bolzplatz.
An der Zähringerstraße sind 156 Pkw-Stellplätze mit Asphaltbelag geplant, versehen zum Großteil mit Solarmodulen; 20 Bäume werden hier neu gepflanzt. Direkt an der Straße wird eine Bushaltestelle eingerichtet, um die Nutzung des ÖPNV möglichst attraktiv zu gestalten. An der Eingangspromenade im Norden des Parkplatzes sind weitere 20 Baumpflanzungen vorgesehen. „Wir starten jetzt durch“, betont Bürgermeister Kopp. Der Sportpark sei lediglich ein Großprojekt in Offenburg, das in diesem Jahr angepackt werde.
Insgesamt sind für die Landesgartenschau und den Sportpark Ausgaben in Höhe von 140 Millionen Euro vorgesehen, in den Sportpark fließen rund 40 Millionen Euro. 6,6 Millionen Euro müssen noch nachfinanziert werden, diese Summe ist dem gestiegenen Baupreisindex geschuldet. „Abgesehen davon sind wir im Plan“, erklärte Kopp. Baubeginn ist für Frühjahr 2026 vorgesehen, der Spielbetrieb soll im Sommer 2028 aufgenommen werden. Wahrscheinlich wird der OFV ein Jahr überbrücken und auf andere Sportstätten ausweichen müssen. Mit diesem „Wermutstropfen“ könne der Verein leben, betont Michael Brand vom OFV-Vorstand Verwaltung.
Träumemacher OFV
Brand verbindet die neue Spielstätte mit „großen Entwicklungschancen“, hofft auf die Ausrichtung von Jugend-Länderspielen und und setzt auf die Weiterentwicklung des Förderstützpunktes. „Wir freuen uns auf das neue Stadion“, so Brand, der seinen Verein als „Träumemacher“ bezeichnet – mit der Jugendförderung als „Kernphilosophie“. Klares sportliches Ziel sei der Aufstieg der ersten Herrenmannschaft in die Oberliga.